Hakon

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Hakon

Elf Jahre hast du uns begleitet!!

Eine lange Zeit und doch viel zu kurz -aber du wirst auch in Zukunft deinen Platz bei uns haben!!

Am 3. Oktober 2001 haben wir Hakon zu uns geholt und damit ging ein großer Wunsch von uns in Erfüllung. Was daraus entstehen sollte, wussten wir damals noch nicht - er wuchs mit unseren Jungs auf und war von Anfang an voll in unsere Familie integriert. Eine Seele von einem Hund, anders können wir ihn nicht beschreiben: Nie auf Konfrontation aus, nicht einmal böse gegen uns oder andere Menschen und von Anfang bis zum Schluss eine Schmusebacke und nicht mehr wegzudenken. Durch diese Erfahrung und dadurch, dass er als Deckrüde für über fünfzig Nachkommen gesorgt hat, ist im Laufe der Jahre unsere Goldie-Mannschaft,unsere kleine Zucht und viele gute Freundschaften entstanden und er fühlte sich unter den Mädels immer wohl und bewachte sie, egal, ob zu Hause oder unterwegs.

Für uns war er der erste eigene Hund, wir hatten eine Menge Spaß zusammen im Winter, wenn er den Schneebällen hinterherjagte oder im Sommer, wenn er mit Anlauf ins Wasser gesprungen ist und nicht mehr rauswollte - eben ein richtiger Goldie!

Auch, wenn er die letzten zwei Jahre schon ziemlich ruhig geworden ist und lange Spaziergänge schon zu viel für ihn waren, haben wir doch nicht damit gerechnet, dass wir sooo schnell Abschied nehmen müssen und es kam für uns alle völlig überraschend. Mittags noch fit und drei Stunden später ist er ohne Schmerzen friedlich eingeschlafen.

Ein Trost für uns ist, dass er nicht alleine war und das auch gemerkt hat - und auch, wenn es schwer ist und trotz der Mädels eine große Lücke entstanden ist, sind wir doch froh, dass er so leicht gehen konnte.

Er wird immer ein Teil unserer Familie bleiben!!

Ich weiß noch genau die Stunde, als du kamst in unsere Runde. Schautest alle einzeln an. "Diesen nehm' ich", sagtest du dann. Hochgenommen auf den Arm, ach, bei dir war's so schön warm. Der Geruch, der war mir neu und ich dachte voller Scheu: "Was kommt jetzt wohl auf dich zu?" die Frage ließ mir keine Ruh.

Ab ins Auto, schon ging's los, wohin komme ich denn nun bloß? Hoffentlich war diese Fahrt schnell vorbei, mir war so schlecht und alles einerlei. Denn vor Angst konnt' ich nur beben, später auf den Teppich ging der Segen.

Ins Körbchen setztest du mich nun, sollte mich dort richtig ausruhn Neugierig sah ich mich um, ach es war doch auch zu dumm. Keiner war zum Spielen da, und nun wurde es mir klar: Jetzt bist du doch ganz alleine, hört denn keiner, dass ich weine?

Dann kamst du ins Zimmer rein, sprachst ganz ruhig auf mich ein. Mein ganzer Kummer war schnell verflogen, sie waren weg nun, meine Sorgen. Es war als hätte ich geträumt, nun hatte ich einen großen Freund.

Viele Jahre sind wir nun zusammen, gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Meine Beine wollen heut oft nicht mehr, das Laufen fällt mir gar oft schwer.

Ich will es nun doch einmal wagen und es dir hier ganz offen sagen: Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt, großer Kummer dich bewegt. Einen Trost in deinem Leid: Sie war schön mit dir, die Zeit!

Denke dann in stillen Stunden, wieviel Liebe uns verbunden.

Einer war für den andern da und zudem war es immer klar: Eine Liebe, rein wie das Licht, mein Herz, das schlug doch nur für Dich.
(Verfasser unbekannt)